Am 18. September 2025 lag wiederum „ein Hauch der Ursprünglichkeit des Golfsportes“ über den „Varus Links“. Das hört sich natürlich hochtrabend an, aber wer sich die 26 Teilnehmer/innen betrachtete, fühlte sich plötzlich in die Highlands versetzt. Die Karo-Hose, der Rock und der Kilt dominierten das Gesamtbild der diesjährigen Clencairn Open. Auch wettertechnisch lag um 11.00 Uhr beim ersten Abschlag leichte Feuchtigkeit mit grauen Wolkenschleiern über den „Links“. Neun Flights gingen hochmotiviert auf die vorgegebene, nicht vgw. 12 Loch Runde.
Ein erstes Highlight war der erste Abschlag von Flight One, wo R.B. seinen Abschlag flach nach links zum Damenabschlag richtete, die rote Metall-Markierung traf und der Ball mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit über den weiter links befindlichen, ca. 6-8 Meter hohen Fangzaun schoss. Ein Schrei im Hintergrund war nicht zu vernehmen. – Der Plan war eigentlich, das vor ihm liegende Wasser mit dem Anspielen der Damenabschlagsmarke (über Bande) zu umgehen. Fazit: Von dieser Variante ist abzuraten. Ob noch weitere kuriose Schlagvarianten während der Runde offenbart wurden, bleibt das Geheimnis der einzelnen Flights.
Zu erwähnen sei noch ein höchst wahrscheinlich, KI gesteuerter Cyber-Angriff an Bahn 12 auf das Rechenzentrum des E-Rasen-Roboters. Denn nachdem das dritte Fligth mit dem First Laird das Loch abgeschlossen hatte, stürzte sich der vorher friedlich grasende Roboter auf die in gewissem Abstand vor dem Wasser platzierte „Scottish Flag“, walzte sie nieder und versuchte sie mit dem Mähwerk zu verspeisen. Nur beherztes Eingreifen konnte die Fahne samt Stange retten und nach Wiederaufstellung die Sonderwertung fortgeführt werden.
Die gesamte Spielrunde konnte ansonsten ohne weitere Zwischenfälle für den Ein oder die Andere erfolgreich abgeschlossen werden. Und die Vorgabe nach Stableford/Netto lässt allen Beteiligten eine reale Chance.
Platz 1 und die damit verbundene Ernennung als „Laird of Glencairn“ erspielte sich Wilfried Fessel mit 28 Nettopunkten. Zusätzlich bekam er auch eine Besitzurkunde über ein „square foot“ (30×30 cm) im äußersten Nordosten Schottlands für die Erweiterung der geplanten „Clencairn Links“.
Platz 2 und 3 erspielten sich Manfred Schmidt und Eva Maria Jansing mit jeweils 27 Nettopunkten.
Um aber auch die besondere sportliche Leistung dazustellen, wurde auch ein Bruttopreis ausgelobt, den Jürgen Schmidt als amtierender Sen.-Club-Meister mit 20 Bruttopunkten bestätigen konnte. Als Besonderheit neben dem üblichen Glencairn-Glas, Whisky etc., wurde ihm ein goldener Golfball überreicht, der angeblich im höheren Ruff besonders leuchtet. – Oder zur Sicherheit sollte man ihn einfach nicht spielen.
Der Abschluss-Kommers fand sicherheitshalber „Indoor“ im Club-Restaurant statt. The First Laird of Glencairn nahm wie immer die Siegerehrung bis Platz 9 mit Unterstützung des „Laird of Dudelsack“ vor.
Bezeichnend ist, dass die ersten 10 Wertungsplätze von Rock/Kilt-Trägern erreicht wurden (Ausnahme Pl. 6 –die Dame hatte zwei engl. Mischlingshunde als Ausrede dabei). Wir lernen daraus, dass ein freies, uneingeschränktes unteres Gefühl, zu einem erfolgreichen Golfschwung führt. Hier sollten entsprechende Überlegungen bzgl. der Mannschaftskleidung überlegt werden.
Hier noch einmal ein Dankeschön an alle 26 Teilnehmer/innen, wo vor allen Dingen sich über zwei Drittel in angepasster Kleidung präsentierten und ansonsten vorsichtige Annäherungen zu erkennen waren. Somit „The Next Date“ 17.9.2026.
Burckhard Hahn / 23.9.2024 für Do.-Sen.-Golf







































