Heinzelmännchen sind bekanntlich fleißige Hausgeister in einer alten Sage. Ähnliche Typen existieren allerdings auch im realen Leben, sogar weibliche, auch unter unseren Clubmitgliedern. Sie sind aber rar gesät. Wo andere über Missstände schimpfen und die Schuld dafür überall suchen, krempeln Heinzelmännchen oder -frauchen die Ärmel hoch und packen einfach an.
Da sind zum Beispiel unsere in die Jahre gekommenen Schutzhütten. Ohne großes Aufsehen wurde die Hütte an Bahn eins bereits gestrichen und ausgebessert. Anschließend war die Hütte am Parkplatz der Reihe. Sie bekam einen neuen Anstrich, die Pflasterung wurde vom Unkraut befreit und „gekärchert“. Die Heinzelwesen arbeiten häufig im Verborgenen, sind bescheiden und wollen ihre Namen nicht genannt wissen.
Zwei weitere „Heinzelmännchen“ wurden bei ihrer Arbeit allerdings erwischt. Wilhelm Kißler und Martin Garthaus sind alte Bekannte, wenn es um Arbeitseinsätze auf dem Golfplatz geht. Jetzt säuberten sie die Tafeln an den Herrenabschlägen. Die an den Damenabschlägen waren vorher schon von einem Heinzelfrauchen gereinigt worden.
Und warum opfern einige Clubmitglieder ihre Freizeit für diese Arbeiten, anstatt zum Beispiel das zu machen, was Golfer üblicherweise auf einem Golfplatz macht? „Ich freue mich einfach darüber, wenn es ordentlich aussieht und der Platz auf Gäste einen guten Eindruck macht“, sagt einer von ihnen und drückt damit auch seine Verbundenheit zu unserem Golfclub aus.
Allen Helfern und Helferinnen ein dickes Dankeschön, denn von ihrer Arbeit profitieren wir alle. Vielleicht machen diese Beispiele ja Schule.
Redaktionsteam
Golfclub Varus eV.
Hans Schmutte
