Die Varus-Qualitätsoffensive geht in die nächste Runde

22.11.2018 – Jede Menge Lob von Clubmitgliedern und Greenfeespielern gab es in der vergangenen Golfsaison für den Pflegezustand unseres Platzes, speziell der Greens. Kein Grund für Head-Greenkeeper Frank Müggenborg und sein Team, die Hände in den Schoß zu legen. Im Gegenteil, das Lob ist ihnen Ansporn.

Eine große Gefahr für die Greens, so Frank, lauert permanent durch Pilzerkrankungen der unterschiedlichsten Arten. Einige, wie die Dollarfleckenkrankheit, breiten sich gerne im Sommer aus, andere, etwa Schneeschimmel, lieben kühles Winterwetter. Mit diesen und rund einem Dutzend weiterer Pilzarten befinden sich die Greenkeeper im „Dauerclinch“.

Wichtigste Mittel in diesem Kampf sind Licht und Luft. Daher werden rund um die Greens einige Bäume gefällt oder auf den Stock gesetzt, um eine Beschattung auch bei tiefstehender Sonne im Winterhalbjahr möglichst zu vermeiden und sie durch den Wind schneller abtrocknen zu lassen.

Weiter werden die Greens zur Stärkung und Durchlüftung des Bodens häufiger gespikt, aerifiziert und vertikutiert. Im Winter findet zusätzlich eine spezielle Aerifizierung bis in 30 cm Tiefe statt, um die Drainagefähigkeit zu verbessern.

Aber auch außerhalb der Greens wird sich einiges tun. Der Baumbestand des gesamten Platzes wird durchforstet. Das geschieht an den Wasserläufen in Absprache mit dem Wasserverband. Die bereits vorhandenen Obstbäume werden freigeschnitten, neue Streuobstwiesen werden angelegt.

Dem Wunsch zahlreicher Golfer entsprechend wird auf dem Abschlag der Bahn 12 wieder eine Bank aufgestellt, allerdings so, dass sie beim Mähen nicht stört. Die Steilkante des Greenbunkers auf Bahn neun bricht immer weiter ab. Um sie zu stabilisieren, werden dort Bohlen angebracht. Der große Bunker am Green der Bahn drei ist im oberen Bereich bereits zugeschüttet worden. Im Frühjahr wird dort Rasen eingesät.

Sämtliche Markierungs- und Entfernungspfähle werden zu unbeweglichen Hemmnissen. Dadurch kann gegebenenfalls straffrei Erleichterung in Anspruch genommen werden. Bisher konnten sie bei Bedarf entfernt werden, wurden anschließend allerdings häufig nicht wieder richtig aufgestellt.

Dies ist nur ein Teil der Maßnahmen, mit denen Greenkeeper, Betreiber und Club die Attraktivität und Qualität unseres Golfplatzes weiter steigern möchten. Ideen gibt es noch reichlich, aber alles braucht seine Zeit – und Geld.

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