Die zehnte Auflage der „Open“ lockte am Donnerstag (24.9.2026) wieder 22 Teilnehmer/innen auf die Varus-Anlage. Das Wetter zeigte sich in bester Stimmung (trocken, teils sonnig, um die 20 Grad), was natürlich auch auf die Akteure abfärbte. Am Abschlag 1 konnte man einen ersten Eindruck über die vielfältigen Möglichkeiten eines schottischen Qutfit erhalten. Ob klassischer Kilt, karierte Hose, karierter Schal oder auch nur „karierte Gedanken“, Hauptsache kariert auch kleinkariert. Alles war vertreten.
Traditionell, wie bei den ersten 1860er Open, ging es über 12 Loch, aber ohne Vorgabewirksamkeit. Der Platz wurde vom Greenkeeping in einem hervorragenden Zustand versetzt und die Bunker frisch gehakt. Dieses verlockte irgendwie einen der Akteure auf den ersten zehn Bahnen 15 Bunkerbegegnungen einzubauen. Lediglich an der 11 konnte er durch gerades Spiel die Bunkervariante auslassen und an der 12 gibt es keinen Bunker. In seinem Flight sprach man ihn dann nur noch mit BP an – „Bunker Paule“.
Apropo Bahn 12. Hier wurde wieder, wie im letzten Jahr, die Sonderwertung „Nearest to the scottish Flag“ als Vorlage vor dem Wasser ausgespielt. Im letzten Jahr wurde diese Fahne von dem KI-gesteuerten Rasen-Robby zwischenzeitlich umgefahren und das Tuch blieb in seinen „Zähnen“ hängen. Da KI-Robby wiederum an Bahn 12 lauerte, wurde die Fahne in eine schwere grüne Milchkanne gesteckt und KI-Robby zog unverrichteter Dinge von Dannen.
Nach den absolvierten zwölf Löchern trafen sich alle Flights auf der Sonnenterrasse am Clubhaus, wo bereits zwei „Scottish Pipes“ warteten. Die Siegerehrung wurde traditionell vom First Laird of Glencairn durchgeführt. Beachtlich war, dass unter den ersten vier Platzierungen drei weibliche Golferinnen waren.
Die Brutto-Wertung gewann Jürgen Schmidt mit 13 Punkten, was aber nicht zum Laird-Sieger reichte, da die Netto-Wertung ausschlaggebend ist.
Die Sonderwertung gewann Annemarie Reckmann mit 3,70 m zur „Milchkannen-Fahne“.
Platz 5 erreichte Michael Spreckelmeyer mit 22 Netto-Punkten
Platz 4 erreichte Anja Engelbrecht-Schmidt mit 23 Netto-Punkten
Platz 3 erreichte Elke Mairose-Bongartz mit 24 Netto-Punkten
Platz 2 erreichte Brunhilde Nolte mit 25 Netto-Punkten
Sieger und neuer „Laird of Clencairn“ mit Landbesitz eines „square Foot“ (30x30cm) in Schottland wurde Horst Finke mit ebenfalls 25 Netto-Punkten, wobei die niedrigere Schlagzahl auf Grund des HCP ausschlaggebend war. Sein kariertes Hemd bei der Siegerehrung wird im nächsten Jahr wohl einem Schottenrock weichen. Als weitere Motivationshilfe im Golfspiel bekam er noch ein Eisen 1, was selbst „der liebe Gott“ nicht beherrscht.
Neben den Erstplatzierten mit den üblichen Clencairn-Preisen (Glas, Whisky, Guinnes etc.) bekamen alle einen Gewinnerpreis überreicht und als Zugabe einen „Lakeball from Loch Ness with experience“.
Wir freuen uns schon auf die nächste Open in 2027, wo sich einige Akteure bereits einen Schottenrock bestellt hatten, welche leider nicht rechtzeitig ausgeliefert wurden. Und bezüglich des Teilnehmerfeldes ist noch Spiel nach oben.
Burckhard Hahn
























































